Tag 2 – Kjugekull

Irgendjemand sagte uns, dass Kjugekull übersetzt etwa 20 Hügel bedeuten soll. Überprüfen konnte ich es nicht, aber wenn die Übersetzung stimmt, dann untertreibt sie. Denn das, was wir in Kjugekull finden sind nicht Hügel, sondern Steine. Große Steine. Richtig große Steine. Wer den “alten Schweden” am Elbstrand groß findet sollte einmal dorthin fahren: Im Vergleich zu dem, was dort in Mengen rumliegt ist der “alte Schwede” nur ein etwas größeres Kiesel.

Wir fahren über Kiaby nach Kjugekull, es ist Montag vormittag und außer uns sind kaum Leute da. Ein paar Kletterer sind unterwegs, ausgerüstet mit tragbaren Matten zum weichen Fall. Kjugekull ist scheinbar ein Pilgerort für die Kletterszene, eine Suche danach gibt haufenweise Fundstellen zu Kletterforen und -seiten. Auch als Nicht-Kletterer ist es wunderbar, es ist sehr sehr grün, viel Wald, viel Moos und darunter Felsen überall. Zwei markierte Pfade führen durch das Gebiet und einige kleinere gibt es dazu. Ein kleines Café gibt es auch und darin ein kleines Museum mit Möbeln, Kleidungsstücken, Werkzeugen aus der Region und mehreren Jahrhunderten.

Drüber bei flickr gibt es auch noch zwei Panoramen mit interaktiver Ansicht unter dem Bild. Beim Betrachten der Panoramen bitte leichtes Vogelgezwitscher einblenden und auf passende Temperaturen (ca. 20°, ganz leichte Brise) achten.

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